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So erreichen Sie eine hohe Haltbarkeit von Holzböden in Innenräumen

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Der Holzboden: ein lebenslanger Bodenbelag

Nach wie vor erfreut sich ein Holzboden sehr grosser Beliebheit. Es gibt viele gute Gründe, sich für einen Holzboden und damit für Gesundheit und für ein natürliches Wohngefühl zu entscheiden. Holz verfügt über die Eigenschaft, dieLuftfeuchtigkeit auf natürliche Weise positiv zu beeinflussen, sorgt für ein angenehmes Raumklimaund lädt durch seine trittelastische Fähigkeit zum komfortablen Barfußlaufenein.

Wie lange ein Holzboden durchschnittlich hält und wie Sie diese Lebensdauer ohne viel Aufwand verlängern können?

Um die Lebensdauer eines Holzbodens zu verlängern und ihn pflegeleicht zu machen, ist es notwendig die Oberflächen zu behandeln. Sie können davon ausgehen, dass ein “normaler“ Holzboden bei der richtigen Pflege ca. 30-40 Jahre halten wird. Jedoch muss man sagen, dass die Lebensdauer von vielen Faktoren abhängig ist. Holzboden ist auch nicht gleich Holzboden. Es gibt verschidene Holzarten und Farben, die durch Oberflächenbehandlung verändert werden können.

Holzboden bis ins Innere

Holzböden mit Nut und Feder Brettern in unserem Sortiment sind aus nordischer Fichte, sibirischer Lärche und nordischer Kiefer.

Bei der Auswahl Ihres Holzbodens lassen Sie sich fachlich beraten und berücksichtigen Sie auch Ihre eigene Wohnsituation wie zB Haustiere, Kinder und in welchem Wohnraum Sie den Holzboden verlegen möchten.

Die Lebensdauer ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • Holzart – je härter ein Holz, desto weniger schnell wird es beschädigt. Je weniger feuchtigkeitsanfällig, desto geringer ist das Quell- und Schwind-Verhalten, was bedeutet, dass das Holz bei Feuchtigkeitsschwankungen weniger arbeitet
  • Nutzschicht – je dicker sie ist, desto öffters kann sie abgeschliffen werden.
  • Oberflächenbehandlung – die Oberfläche wird entweder mit Öl, Wachs oder Lack behandelt. Diese Behandlung bildet eine Schutzschicht, welche den Holzboden resistenter gegen äusserliche Einwirkungen macht.
    • Ölen – Öle werden immer häufiger für die Behandlung von Holzfußböden eingesetzt.  Öle sind nicht so hart wie Lacke, allerdings wird durch sie die natürliche Holzmaserung betont, die Haptik ist weicher und angenehmer. Sie erzeugen einen matten Glanz und sind auch punktuell leicht renovierbar (durch Anschleifen und Nachbehandeln). Deswegen kann man auch bei Räumen mit stärkerer Beanspruchung Öle und Wachse anwenden. Öle müssen genau auf die Holzart abgestimmen werden, weil harte Hölzer wie Eiche anders reagieren als die weichen.
    • Wachsen Wachse sind wie Öle auch ein natürliches Produkt, das durch allerlei Zusätze für die Oberflächenbehandlung von Holzböden brauchbar gemacht wird. Im Gegensatz zum Öl dringen die Wachse nicht sehr tief ins Holz ein, sie bilden aber keinen Oberflächenfilm wie beispielsweise die Lacke. Eine gewachste Oberfläche bleibt also immer atmungsaktiv.
    • Versiegelungen/Lackierungen sind wasser- und chemikalienbeständiger, »dichter« und pflegeleichter. Sie stellen eine filmbildende Beschichtung her und erzeugen eine leicht bis stark glänzende (lackierte) Oberfläche. Versiegelungen verzögern zwar eine Feuchtigkeitsaufnahme und großteils eine Fugenbildung, verringern aber auch die »Atmungsaktivität” des Holzes. Versiegelung/Lackierung sollte je nach Beanspruchung und Abnutzung des Holzbodens alle paar Jahre wiederholt werden. Diese Oberflächenbehandlung ist am zeitaufwendigsten. Zuerst muss der Boden perfekt geschliffen werden. Alte Farbreste würden unschöne Flecken und Beulen verursachen. Das Schleifen erfolgt in der Regel in zwei Stufen. Dem ersten groben Schleifen, folgt das Versiegeln der Fugen, und dem zweiten feinen Schleifen, dem Glätten. Nach dem Glätten wird der Holzboden mit dem richtigen Lack lackiert. Es gibt viele verschiedene Arten von Lack auf dem Markt. Lacke, die wasserfest oder die extrem hart für strapazierten Böden sind und Lacke, die den ursprünglichen dunklen Farbton Ihres Bodens aufweichen können.
  • Sorgfalt der Nutzer – benutzen Sie Hausschuhe oder gehen Sie mit den Strassenschuhen auf Ihrem Holzboden? Den
  • Raumklima – die Luftfeuchtigkeit und Temperatur sollten nicht zu stark schwanken und durchschnittlichem Wohnklima entsprechen.
  • Reinigung und Pflege – jeder Bodenbelag soll regelmässig gereinigt und gepflegt werden. Für Holzböden gilt: Staubsaugen mit dem Bürstenkranz Ihres Saubsaugers und anschliessend feucht mit einem Mop wischen. Dunkle Striche, verursacht durch Absatz Ihres Schuhes, können Sie mit Radiergummi wegradieren.
  • Wartung – verursachte Schäden wie Kratzer sollten stets zeitnahe behoben werden, da sie sich mit der Zeit verschlimmern können. Kleine Schäden können Sie auch als Laie einfach beheben, jedoch bei grösseren Schäden, empfieht es sich, einen Fachmann beizuziehen. Je besser die Wartung Ihrers Holzbodens, desto länger bleibt dieser schön und eindrucksvoll.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist, dass der Holzboden fachgerecht verlegt werden soll. Bei der Verlegung dürfen Sie keine Fehler machen, ansonsten kann es passieren, dass sich Ihr Holzboden nach gewisser Zeit anhebt, ablöst oder aufbricht.

Wenn Sie Ihren Holzboden richtig pflegen, dann bleibt er schön und eindrucksvoll und wird Ihnen über viele Jahre Freude bereiten.

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